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30.09.16 13:39 Alter: 2 Jahre

Einbruchhemmung ist wichtiger denn je

Vorsicht vor unsicheren Fenstern:

Viele Eigenheimbesitzer fühlen sich mit verschlossenen Fenstern und abgeschlossener Haustür sicher. Steigende Einbruchszahlen belegen jedoch, dass noch viele alte Fenster verbaut sind, die selbst laienhaft agierenden Langfingern kaum Widerstand bieten. Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und die Dunkelheit noch während der arbeitsbedingten Abwesenheit der Bewohner Schutz bietet, beginnt für diejenigen, die nach dem Hab und Gut anderer trachten, die alljährliche Hochkonjunktur. Höchste Zeit also, sich mit dem eigenen Haus und dessen Sicherheit zu befassen.

Alte Fenster ohne besondere Einbruchhemmung sind für Einbrecher ein Traum. Manchmal reicht bereits ein Schraubenzieher aus, um sie zu öffnen. Damit genau das nicht passiert, müssen sie mit einbruchhemmenden Beschlägen ausgestattet sein. Außerdem braucht es eine stabile Befestigung der Verglasung im Fensterflügel. Dabei ist zuvor zu überlegen, ob nicht gleich der Kauf eines Fensters mit einbruchhemmenden Scheiben und Beschlägen die bessere Wahl ist – die vielen weiteren Vorteile wie leicht verbesserter Schallschutz, gute Bedienbarkeit und gesteigerter Komfort gibt es dann noch dazu.

Diese sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber die Freude darüber, dass ein Einbrecher nicht in den intimen Lebensbereich von Haus oder Wohnung eindringen konnte, überwiege diesen finanziellen Mehraufwand bei weitem. Ein weiterer wesentlicher Sicherheitsfaktor bei Fenstern sind die so genannten „Pilzkopfverriegelungen“, die in Verbindung mit stabilen Schließblechen hochwirksam gegen Gewalteinwirkung sind. Dazu kommt die korrekte Montage des Fensters im Mauerwerk nach den gültigen Regeln der Technik. Wie gut das Fenster als Gesamtpaket dann letztendlich vor Einbrechern schützt, bemisst sich nach der Resistance Class. Diese dürfte vielen noch als Widerstandsklasse bekannt sein. Für Wohngebäude geeignet und empfehlenswert sei mindestens die Resistance Class 2, kurz RC 2. Dazu kommen bei Bedarf Sensoren, die in Kombination mit Alarm- oder Überwachungsanlagen über gewaltsam geöffnete oder offen gelassene Fenster informieren beziehungsweise über App-gesteuerte Systeme Öffnungszustände anzeigen. Auch auf Frischluftzufuhr in Abwesenheit muss heute nicht mehr verzichtet werden. So ermöglichen spezielle Lösungen wie eine gesicherte Spaltlüftung einen Luftaustausch bei gleichzeitiger Gewährleistung der Resistance Class RC 2 selbst bei gekipptem Zustand.

Der Expertenrat:
„Der Einbau Einbruchhemmender Fenster wird unter anderem von der KfW-Bank gefördert. Die aktuelle Verfügbarkeit von Finanzmitteln findet sich im Internet unter www.kfw.de.“

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